Familienforschung Kattau

Unsere Reise durch Zeiten & Jahrhunderte

Leopold Kattau

Geboren 1848, im gleichen Jahr starb sein Vater Gottfried an der Cholera. Leopold hat nach einer Müllerlehre 1877 die Bauerntochter Wilhelmine Hohmann geheiratet. Sie hatten 7 Kinder, von denen 2 früh verstarben. Im deutsch-französischen Krieg (1870 bis 1871) ist Leopold noch eingezogen worden, sein Truppenteil sollte von Königsberg aus nach Frankreich verlegt werde. Auf halber Strecke war der Krieg dann aber bereits vorbei und es ging wieder heimwärts. Leopold starb 1919 in Preußisch Holland.

Wilhelmine Hohmann

Wilhelmine kam 1855 in Pomehrendorf zur Welt. Die Familie zog später nach Campenau. Ihr Vater Abraham Hohmann ist 1897 nahe des eigenen Hauses im Graben ertrunken. Sie starb 1927 in Elbing/Ostpreußen, 9 Jahre nach ihrem Mann Leopold

Clara Kikut

Clara entsammt einer alteingesessenen westpreußischen Bauerfamilie, den Kikuts aus Kalwe. Sie blieb 1945 in Westpreußen und starb 1954 in Peplin/Polen. Ihr Neffe Herbert Kikut, der 1945 nach dem Krieg nach Kalwe zurückkehrte, ist auf Grund von Repressalien des polnischen Staates 1958 in die Bundesrepublik ausgereist. Damit endete die Geschichte der Familie Kikut aus Kalwe nach 189 Jahren. Herbert der 2002 verstarb, hat dies und mehr in seiner "Chronik der Familie Kikut aus Kalwe" festgehalten.

Bernhard Thiel

Bernhard Paul Aloysius wurde 1870 geboren. Er war Besitzer verschiedener Gutshöfe, inkl. kurzzeitiger Rittergutsbesitzer von Adlig Renkau, welches er nach Streitigkeiten um weiteres Pachtland wieder veräußerte. Mit seiner Frau Clara, die er 1900 heiratete, erwarb er dann das Gut in Gremblin. Er starb bereits 1922 im Alter von 52 Jahren an einem Schlaganfall.

Herzlich Willkommen zur Familienforschung Kattau

Diese Seite ist das Ergebnis von langjährigen Forschungen von Carsten & Uwe Kattau zu unseren Vorfahren im Allgemeinen und im Besonderen zu den Ursprüngen der Kattau's aus West- und Ostpreußen. Unsere Vorfahren die "Kattaus" lebten, wie die meisten anderen Familien die hier erforscht werden, bis zum Ende des 2. Weltkrieges in West- und Ostpreußen und angrenzenden Regionen. Erweitert wird dies durch Nachfahren und deren Familien, losgelöst von der geografischen Herkunft. Zu manchen Zweigen können Sie über die das Menü "Stammbäume" direkt navigieren. Wir hoffen Sie als Besucher finden viel Interessantes und Lesenswertes auf dieser Seite. Für Anregungen jeder Art sind wir immer dankbar. Weiter Infos zu uns finden Sie im Menü "Info" unter "Über". Der Zugriff für Gäste ist bis auf wenige Inhalte (z. B. zu lebenden Personen, hinterlegten Medien usw. sowie dem Datenexport) nicht eingeschränkt. Viel Spaß!

 

Muttertag 1936

Rundfunk in Güldenfelde...

Am Muttertag 1936, der Rundfunk besucht Mutter von 21 Kindern...

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Person der Woche

Bernhard Johann Thiel

1901 - 1945
Im Internierungslager in Danzig an Typhus und Hunger gestorben.
Seine Frau und die 4 Kinder wurden in die DDR ausgewiesen...

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Weitere Ahnen

Gustav & Hedwig Kattau

Gustav und Hedwig, die letzten Kattau's in Thiergart/Westpreußen flohen mit den Kindern 1945 vor der roten Armee, sahen ihre Heimat nie wieder. Erst 1947 nach 2 Jahren Internierung in Dänemark konnten sie nach Westdeutschland ausreisen...

Martin & Lubow Kutzner

In Wolhynien geboren, 1940 in den Warthegau umgesiedelt, dann als Volksdeutscher zur Wehrmacht. Nach Krieg und Gefangenschaft heimatlos erst in Süddeutschland gestrandet, um dann 1955 nach Kanada in ein neues Leben aufzubrechen.

Josef & Anastasia Nikleniewicz

1874 noch im westlichen Russland (Kongresspolen) geboren, lebte er mit seiner Frau Anastasia Jablonski in Danzig. Hier wurde er 1945 von russischen Soldaten, beim Versuch Haus und Familie zu schützen erschossen.

Matthias & Maria Schneider

Geboren 1868, heiratet er 1896 Anna Maria Nüssle. Sie bekommen 4 Kinder, Wilhelm, Georg, Marie und Magdalena. Georg und Marie wandern später in die USA aus. Magdalena und Marias teilen im Tod ihr Schicksal.

Bewahren...

in jeder Familie gibt es mindestens einen, der mehr über die Familienvergangenheit wissen will. Wie und wo sie lebten, was ihr Leben bestimmt hat, was ihnen widerfahren ist. Er fragt, auch wenn er lästig wird, um quasi wieder Fleisch an die Knochen zu bekommen und sie zum Leben zu erwecken. Die Familiengeschichte zu erzählen und zu spüren, dass man sie irgendwie kennt und alles weiter geht. Familienforschung zu betreiben ist kein simples Sammeln von Fakten, sondern, all denen wieder Leben einzuhauchen, die vor uns gegangen sind. Wir sind die Geschichtenerzähler der Familien. Als wären wir von unseren Genen gerufen worden, sie und ihr Leben nicht zu vergessen. Also tun wir es. Indem wir sie suchen, finden wir irgendwie auch uns selbst. Es geht über die reine Dokumentation von Fakten hinaus. Es geht auch darum, wer wir sind, und warum wir die Dinge tun, die wir tun.

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Webmaster-Nachricht

Wir bemühen uns, alle unsere Quellen in diesem Stammbaum zu dokumentieren. Wenn Sie etwas hinzuzufügen haben, lassen Sie es uns bitte wissen.